Vom Acker zum Garten

Vom Acker zum Garten

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Ein Garten stand nie auf meiner Bucket List. Unsere Suche nach einer größeren Wohnung mit schöner Terrasse gestaltete sich allerdings schwierig. Ein Haus, das unseren Vorstellungen entsprach, fanden wir auch nicht. Und dann hat sich Robert in einen Acker und die endlose Freiheit verliebt. Seit 2014 sind wir nun Gartenbesitzer. Eigentlich waren wir zuerst Ackerbesitzer mit keiner Idee, wie daraus ein Naturgarten werden könnte

Nachdem wir am 19. Dezember in unser Haus gezogen sind, war unser „Naturparadies“ noch einige Zeit im ursprünglichen Zustand. So konnten wir die ungewöhnlichsten Gartenbewohner begrüßen. Als sich das Reh zu uns verirrte, hatte ich leider keine Kamera dabei.

 

Kostengünstige Gartenplanung

Natur im Garten, eine Aktion der Niederösterreichischen Landesregierung,  bietet eine Gestaltungs- und Pflegeberatung vor Ort an. Zu einem geringen Unkostenbeitrag sieht sich ein/e kompetente/r GartenberaterIn das Grundstück an und nimmt sich zwei Stunden Zeit für die Planung. Unsere Gartenberaterin war Elisa Millonig. In kurzer Zeit hat sie aus unserem Acker ein Paradies geplant. Wir haben uns in ihren Entwurf sofort verliebt, so soll unser Garten einmal aussehen!

Nachdem wir beide einen mehr als 40 Stunden Job und von Gartenbau keine Ahnung haben, suchten wir uns einen Gärtner. Jan Deutsch-Hovorka setzte die Ideen von Frau Millonig um. Ein paar kleine Abänderungen, ergaben sich während der Bauarbeiten. Langsam nimmt unser Naturgarten Formen an.

Die Frösche waren schon im Teich, bevor er überhaupt fertig war. Die Libellen waren auch schnell das. Die verschiedenen Vögel fanden sich nach und nach ein. Am faszinierendsten sind die Schwalben. Sie kommen jeden Tag mehrmals und zischen über den den Teich. Manchmal tauchen sie kurz ein. Leider sind sie oft viel zu schnell zum Fotografieren.

 

Ohne Geduld geht gar nix

Bis zum Paradies ist es dennoch ein etwas längerer Weg. Die Pflanzen müssen erst wachsen. Und vor allem die Blumenwiese braucht noch etwas Zeit. Auch wenn es schwer fällt, da muss ich mich wohl noch etwas in Geduld üben. 🙂

Es ist spannend, den Garten bei seiner Entwicklung zu beobachten. Jede Jahreszeit hat ihren ganz besonderen Reiz. Aber ich glaub, der Frühling ist mir am liebsten, da gibt es jeden Tag neues zu entdecken.

 

Mittlerweile macht unser Gärtner den Frühjahrsschnitt für unsere Bäume und die Hecke. Um den Rest kümmern wir uns selbst, solange es sich mit unserem Alltag verbinden lässt.

Magst du uns auf dem Weg zu unserem Naturparadies begleiten? Es gibt viel zu lernen und immer wieder Neues zu entdecken. Vielleicht hast du auch den einen oder anderen Rat für uns?

 


naturfreundin

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