Fotoworkshop im Nationalpark Donauauen

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Workshops im Nationalpark Donauauen mit Franz Kovacs & Herbert Köppel lassen wir uns nach Möglichkeit nicht entgehen. Immer erfahren wir Neues über unser Fast-Zuhause. Von 23. – 25. Oktober 2015 war es wieder soweit.

 

Freitag: Kennenlernen

Treffpunkt war Freitag um 17:00 Uhr im Nationalparkhaus in Eckartsau. Am Anfang gab es die übliche Kennenlernrunde. Ich war wieder die einzige Fotografin! Was ist mit euch Mädels??? Fotografieren kann man auch, wenn es etwas kühler wird!

Herbert & Franz machten uns mit einigen ausgedruckten Fotos Lust auf’s Fotografieren. Außerdem gaben sie uns ein paar Tipps zum Wochenende. Thema war natürlich Herbstfarben und Bäume. Bäume sind jetzt nicht gerade mein Lieblingsthema, aber es findet sich auch immer ein Motiv für mich. Bei einem gemütlichen Abendessen lernten wir uns ein bisschen kennen.

 

Samstag: Fotografieren im Nationalpark, an der Donau und auf der Jägerwiese

Am Samstag um 7:30 Uhr starteten wir an der Donau mit dem Fotografieren. Sonnenaufgänge sind dort sehr schön. Heute leider nicht! Mit dem Makro bin ich da eher flexibel. Es findet sich immer ein spannendes Motiv: bunte Blätter, Tropfen in jeder Form … Unter anderem war da ein Asiatischer Marienkäfer – von ihm habe ich bei diesem Workshop das erste Mal gehört.

 

Wenn ich ein Motiv fotografieren soll, das mir nicht so ganz liegt, beginne ich immer zu experimentieren. Ob zoomen oder ziehen – durch Bewegung entstehen oft die spannendsten Bilder und Farbkombinationen.

 

Die Sonne kam dann doch noch und brachte die Herbstfarben so richtig schön zum Leuchten. Also machte ich noch ein paar Baum-Fotos – eigentlich doch eher Spielereien 🙂. Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Jägerwiese – eine schöne Naturwiese mit vielen alten Eichen. Dort konzentrierten wir uns auf die Bäume und warteten einen faszinierenden Sonnenuntergang. Leider vergeblich – das Wetter können wir Gott sei Dank noch nicht beeinflussen 🙂.

 

Sonntag: Mit dem Rad in den Nationalpark, Fotoauswahl und drucken

Am Sonntag ging es in der Früh gleich wieder los. Mit dem Rad fuhren wir  zu verschiedenen Fotoplätzen im  Nationalpark. Neben uralten schönen Herbstbäumen ging es heute um Details. Ich fotografierte erst Details in der Wiese – zum ersten Mal auch eine Zecke. Später konzentrierte ich mich auf eine Lampionblume.

 

Mit dem Fotografieren ist es meistens noch nicht aus. Oft beginnt jetzt erst die „Arbeit“. Welchen Ausschnitt wähle ich? Wie hole ich das Beste aus dem Bild heraus? Das Wegnehmen der Farbe bringt oft Details zum Vorschein, die man vorher nicht sah. Experimentieren lohnt sich auch vor dem Computer. Wenn du Tipps brauchst, sag Bescheid.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück zum Nationalparkhaus. Jetzt hieß es, die schönsten Fotos der letzten beiden Tage zu finden. Zwei davon wurden gleich vor Ort auf A3-Fotopapier ausgedruckt. Sowohl Herbert als auch Franz sind richtige Druckprofis und brachten unsere Bilder perfekt auf’s passende Papier.

Neben einem schönen Fotoerlebnis und vielen Naturfotos von verschiedenen Plätzen hatten wir auch gleich 2 Bilder für die Fotowand Zuhause.

Welches meiner Fotoexperimente möchtest du einmal ausprobieren?

 


naturfreundin

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Eine Antwort

  1. […] aus Österreich, erreicht. Aufgenommen hat sie die Bilder im letzten Jahr bei einem Workshop im Nationalpark Donauauen. Nachdem Bäume sehr schwer zu fotografieren sind, entscheidet sich Andrea meistens für kreative […]

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