Fotosafari in Botswana / Südafrika, 1. Teil

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Als ich vor einigen Jahren das erste Mal bei Heidi’s and more Trollbeads kaufte, hätte ich nicht gedacht, dass wir einmal gemeinsam eine Fotosafari machen würden. Erich, Heidi’s Ehemann, fotografiert genauso gerne wie Robert und ich. Irgendwann kamen wir auf die Idee miteinander Urlaub zu machen. Schnell hatten wir uns für eine Safari entschieden. Botswana wollten wir unbedingt sehen und die Victoria Falls sollten auch dabei sein. 2,5 – 3 Wochen Ende Mai / Anfang Juni definierten wir als Reisezeitraum. Damit konnte die Planung beginnen.

 

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Robert folgt schon längere Zeit dem Newsfeed von Dallas Dahm, Fotograf in Durban. Einmal im Jahr organisiert Dallas eine Fotosafari in Südafrika. Die Plätze sind leider immer zu schnell ausgebucht. Robert fragte jedoch bei Dallas nach, ob er ihm Tipps für unsere Reise geben kann. Er hat uns die Agentur Nature Uncut Tours empfohlen. Eine Safari in Afrika zu buchen macht natürlich Sinn.

Robert übernahm die Planung und setzte sich mit der Agenturinhaberin Pepe Jones Kontakt auf. Schon kurze Zeit später hatten wir einen stimmigen Tourplan für unsere Fotosafari. Pepe fand einen Weg, alle unsere Wünsche zu berücksichtigen und um einige schöne Plätze in Südafrika zu erweitern – und das alles innerhalb unseres Budgetrahmens. Sie schaffte es sogar, uns in sensationellen Lodges unterzubringen, obwohl wir mit der Buchung sehr spät waren.

Ein Stück unserer Reise begleitete uns Pepe persönlich. Während dieser Zeit haben wir sie sehr ins Herz geschlossen. Pepe ist eine sehr liebenswerte, zuvorkommende Person mit einem unglaublichen Wissen über Südafrika. Es machte großen Spaß mit ihr zu reisen, nur der Abschied fiel uns wirklich sehr schwer. A really great thank you to Pepe for one of our greatest tripps.

 

Die wichtigsten Hauptdarsteller unserer Fotosafari: Heidi und Erich – unsere angenehmen Reisebegleiter, Pepe Jones – sie hat unsere Traumreise geplant und uns ein Stück begleitet, Janine Krayer von Pangolin-Tours – ihre Fototipps haben uns sehr geholfen

 

Die Standardfrage: Was anziehen?

Das war ein Thema, das mich vor unserer Reise sehr beschäftigte. Aufgrund der Gewichtsbeschränkungen für das Gepäck war klar, dass wir nicht für drei Wochen Kleidung mitnehmen können. Die meisten Lodges bieten Wäscheservice an, deshalb habe ich für 10 Tage geplant.

Zu entscheiden, was ich mitnehmen soll, war schwieriger. In Südafrika ist Ende Mai / Anfang Juni Winter. Das heißt, in der Früh kann es kühl werden. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Zwiebellook ist angesagt! In einigen Foren haben wir gelesen, dass Grün, Braun, Beige die bevorzugten Farben für eine Safari sind, weil man damit am besten an die Landschaft angepasst ist. Schuhe sollten auf jeden Fall bequem und fest sein. Manche Lodges haben Swimming-Pools dabei, also Badezeug nicht vergessen. Das habe ich alles gebraucht:

 

Bekleidung

  • Zwei Outdoor-Hosen – eine für kühlere, eine für wärmere Temperaturen
  • 4 Outdoor-Hemden und / oder -Blusen mit langen Ärmeln – wenn es zu warm wird, kann man die Ärmeln ja aufkrempeln
  • ein paar T-Shirts
  • 2 langärmelige Shirts
  • 2 Fleecejacken mit Kapuze zum Wechseln
  • 1 winddichte Jacke
    Ich hatte meine Regenjacke mit. Es passiert zwar selten, aber es kann vorkommen, dass es regnet.
  • Schal, Handschuhe und Kopfbedeckung
    Darüber war ich bei den morgendlichen und abendlichen Ausfahrten sehr froh.
  • Feste Schuhe
    Allerdings nicht zu warm, du solltest dich bei 25 Grad noch immer darin wohl fühlen. Ich hatte meine „Waldviertler Sommertramper“ mit und war damit sehr zufrieden. Nur für die Victoria Fälle waren sie nicht geeignet. Dort wurden wir wirklich, wirklich nass! Es hat mehr als einen Tag gedauert, bis meine Schuhe wieder trocken waren. Mit Sportschuhen bist du sicher passend angezogen. Bei der Safari darf man eh nicht aus dem Jeep aussteigen. Nur für einen Bushwalk solltest du wirklich gutes Schuhwerk haben – du weißt ja nicht, was da so alles herum krabbelt
  • 1 – 2 warme Strumpfhosen oder lange Unterwäsche
    Die brauchst du nur in der Früh, wenn du so erfroren bist wie ich.
  • 2 Jeans oder Sommerhosen für zwischendurch, wenn keine Safari auf dem Programm steht
  • Socken, Unterwäsche und evtl. Schlafbekleidung (die Nächte können sehr kühl werden und im „Zelt“ wird es frisch)
  • Kopfbedeckung für sonnige Ausflüge
    Wir haben uns vor Ort einen Hut gekauft
  • Badebekleidung habe ich nicht gebraucht, weil es immer etwas anderes zu tun gab. Solltest du allerdings unbedingt dabei haben. Bei den meisten Lodges kannst du zumindest kurz eintauchen – wenn du auf frische Temperaturen stehst . Das ist im Sommer sicher anders.

 

Fotoausrüstung

Jeder von uns hatte zwei Kameras mit. Das sparte uns das Umstecken des Objektives. So waren wir jederzeit „schussbereit“ und der Staub kam nicht auf die Linse. Mit folgenden Objektiven bin ich gut durchgekommen:

  • 80-400 mm für die Tierfotografie
  • 16 – 85 mm für die Landschaftsfotografie
  • 105 mm Makro – ohne das fahre ich nirgends hin. Wirklich oft habe ich das allerdings nicht verwendet.
  • Adapterstecker
  • Blitz haben wir keinen gebraucht, weil man manche Tiere sowieso nicht blitzen soll und auch nicht darf.

 

Stativ – ja oder nein

Wir haben es nicht gebraucht. Vor allem bei der Wildtierfotografie aus dem Jeep waren wir so flexibler. Ein Bohnensack kann nicht schaden. Nachdem wir eine Reise für Fotografen gebucht hatten, war dieser meistens im Fahrzeug dabei.

Für die Landschaftsfotografie macht das Stativ speziell in den Abendstunden Sinn. Doch wir waren meistens auf Safari bis es finster war.

Bei den Wasserfällen könntest du mit dem Stativ schöne Langzeitbelichtungen machen. Im Mai hatten die Wasserfälle allerdings so viel Wasser, dass es sich teilweise anfühlte, wie im Regen zu stehen. Das heißt du brauchst einen wirklich guten Schutz für die Kamera.

Die einzige Gelegenheit, bei der du unbedingt ein Stativ brauchst, ist die Sternenfotografie. Wir hatten dafür keine Gelegenheit, weil wir nur am Anfang unserer Reise Neumond hatten. Später überstrahlte der Mond die Sterne. Wenn du die Gelegenheit hast, solltest du den Sternenhimmel auf jeden Fall fotografieren. Ich habe noch nirgendwo so viele Sterne gesehen!

 

Impfungen

Es sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben. Eine Malaria-Prophylaxe wird empfohlen. Wir haben brav jeden Tag unsere Tablettchen geschluckt. Sollte ich wieder um diese Jahreszeit in die besuchten Gebiete fahren, würde ich mir das wahrscheinlich sparen. Wir hatten kaum Moskitos und brauchten nicht einmal den Moskitospray. Im Sommer sieht das vermutlich anders aus.

 

Das waren doch einige verschiedene Transportmittel, die uns durch Südafrika brachten. Das Boot mit den Stativen von Pangolin hat uns schwer beeindruckt (mehr dazu im nächsten Teil des Reiseberichts). Die Fahrt mit dem Mokoro war ein sehr schönes Erlebnis. Ob mit dem Hubschrauber, den Flugzeugen von Wilderness Air oder mit dem Ballon, Südafrika ist auch von oben sehenswert.

 

Die Flüge

Während unserer Reise sind wir doch einige Kilometer geflogen:

  • Wien – Zürich – Johannesburg,  Swiss Air
  • Johannesburg – Kasane, South African Airways
  • Kasane – Jacana, Wilderness Air
  • Jacana – Xigera, Wilderness Air
  • Xigera – Kasane, Wilderness Air
  • Victoria Falls – Durban, South African Airways
  • Sukuza Airport – Johannesburg, South African Airways
  • Johannesburg – Zürich – Wien, Swiss Air

Alle Flüge waren pünktlich und haben super funktioniert.

Am spannendsten waren die Flüge mit Wilderness Air. Im Okavango Delta ist Fliegen die einzige Möglichkeit, von einer Lodge in die nächste zu kommen. Die Flugzeuge sind nicht sehr groß und eher eng. Aber die Flugzeit ist im Normalfall nicht lange, unser kürzester Flug hat 5 Minuten gedauert. Kaum waren wir auf Flughöhe, bedankte sich der Kapitän für unsere Anwesenheit und bereitete uns auf die Landung vor .

Beim Flug aus dem Delta hatten wir drei Zwischenlandungen, das ist ungefähr so, wie bei uns Bus fahren. Gäste stiegen aus, neue stiegen ein. Der Motor wurde dabei nicht abgestellt. Es ist also eher windig beim Ein- und Aussteigen. Das Handgepäck wird gleich beim Einstieg im dafür vorgesehenen Raum abgestellt. Achte darauf, dass du deine Reisedokumente, Geld und Handy bei dir hast. Roberts Jacke hat leider jemand beim Aussteigen mitgenommen. Ich bin davon überzeugt, dass es ein Versehen war – oder jemand hat sehr gefroren .

 

Gepäckbeschränkungen je Person

  • Swiss Air: 23 kg & 8 kg Handgepäck & 1 Handtasche oder Laptoptasche
  • South African Airlines: 20 kg & 8 kg Handgepäck & 1 Handtasche oder Laptoptasche
  • Wilderness Air: 20 kg insgesamt, nur weiche Taschen, keine Trolleys.

 

Ein- bzw. Ausreise / Visa

Für die Einreise nach Südafrika braucht man als Österreicher kein Visum. Es ist allerdings ein Einreiseformular auszufüllen. Bei der Passkontrolle wird von jedem Einreisenden ein Foto gemacht – Bitte Brille und Hut abnehmen. Es gibt einen eigenen Schalter für Einreisende ohne Visumpflicht. Wir hatten Glück und mussten dort nicht lange warten.

In Botswana war die Ein- und Ausreise sehr unkompliziert. So wie wir sie von Europa kennen.

Die Einreise nach Simbabwe war etwas mühsam. Wir brauchten ein Visum. Dafür mussten wir ca. 2,5 Stunden in der Hitze anstehen. Es dauert hier alles ein bisschen länger. Wobei mir die Mitarbeiter leid taten, sie hatten nicht einmal genug Platz um ihre Arbeit zu machen. Für Pause hatten sie keine Zeit. Wenn du vorhast, nach Sambia einzureisen, kannst du an der Grenze gleich für beide Länder das Visum kaufen. Das Kombiticket ist günstiger und macht die Ein- bzw. Ausreise angeblich einfacher. Wie wir allerdings erfahren haben, brauchst du bei der Einreise von Sambia nach Simbabwe trotzdem ein Einreiseformular – somit stehst du wieder in der Schlange.

Die Grenzübertritte von Südafrika nach Swaziland und wieder retour machten wir mit Pepe im Auto. Außer ausgefüllten Fomularen je Auto und weiteren Stempeln in unserem Reisepass passierte hier nichts.

 

Die Reise

Chobe Nationalpark, 2 Tage – Okavango Delta, 3 Tage – Victoria Falls, 2 Tage – Durban, 1 Nacht – Phinda Game Reserve, 2 Tage – Swaziland, 1 Nacht – Pilgrim’s Rest, 1 Nacht – Blyde Canyon, 2 Tage – Sabi Sabi Game Reserve, 3 Tage – Details dazu, inkl. Unterkunft, demnächst auf meinem Blog.

 

 

So war das Wetter

Im Chobe-Nationalpark war es in der Früh mit ca. 10° Grad sehr frisch. Auf dem Unimog und auf dem Boot fühlte sich das durch den kühlen Fahrtwind noch um ein paar Grad kälter an.
Tagsüber waren die Temperaturen mit 25° bis 28° Grad sehr angenehm. In der Sonne hätte man es bestimmt mit Badebekleidung ausgehalten. Einige Leute nutzten auch die Pools.
Am Abend war es nicht ganz so kühl, wie in der Früh. Nachdem wir erst nach Sonnenuntergang zurück gefahren sind, wurde es am Boot doch etwas kälter – eine Jacke solltest du auf jeden Fall dabei haben. Eine Kopfbedeckung schadet auch nicht.
Beim Abendessen sind wir auf der Terrasse gesessen, in eine kuschelige Decke gehüllt. Damit ist es ganz angenehm und du kannst den wunderschönen Sternenhimmel bewundern.

Im Okavango-Delta war das Wetter ähnlich, wie in Chobe. Ein Tag war sehr windig. Das fühlte sich fast kalt an. Robert, Heidi und Erich beneideten mich nun etwas um die warme Bekleidung, die ich mit hatte. Na ja, ich weiß ja, dass ich ständig friere. Obwohl ich warm angezogen war, freute ich mich über den Thermophor, den wir bei der Ausfahrt mit dem Mokoro bekommen haben.

In Phinda war es etwas wärmer als in Botswana. Tagsüber war das subtropische Klima spürbar – es fühlte sich ein bisschen schwitzig an. Es war jedoch nicht sehr lange warm. Im Winter sind die Nächte länger und die Sonne geht kurz nach 17:00 Uhr unter. Eine warme Jacke haben wir auch hier gebraucht. Unsere Guides hatten eine Fleecejacke, gefüttert mit Teddyplüsch, an. Dazu Haube und Handschuhe.

In den Bergen in Swaziland war es ähnlich, wie bei uns im Herbst. Die Blätter färbten sich gelb und in der Früh überzog Morgentau die Blätter.

Das Wetter in Südafrika war für mich am angenehmsten. Es war nicht so kühl wie im Okavango-Delta und nicht so schwitzig wie in Phinda.

Egal wo – wir hatten fast jeden Tag strahlenden Sonnenschein. Nur an ein bis zwei Tagen war der Himmel bedeckt, in Phinda war es sogar einmal nebelig am Morgen. Regen gibt es um die Jahreszeit kaum.

 

Währungen / Bezahlung

In Botswana kommst du mit US-Dollar ganz gut zurecht.

In Südafrika und Swaziland brauchst du Rand.

Kreditkarte (Mastercard & Visa) wird fast überall akzeptiert.

Essen und Trinken war in unserem Reisepreis meistens inkludiert. Bargeld brauchten wir daher nur, um den Rangern bzw. Trackern Trinkgeld zu geben. Die Leute verdienen hier sehr wenig, weil davon ausgegangen wird, dass sie von den Gästen Trinkgeld bekommen. Folgende Empfehlungen hat uns Pepe gegeben:

  • 10 US-Dollar / Tag für den Tracker
  • 20 US-Dollar / Tag für den Ranger

Ich kann nur sagen, die Leute sind jeden Dollar wert. Wären sie nicht so bemüht, hätten wir vieles nicht gesehen. Nicht so viel über das Leben der Tiere gelernt und nicht so viele schöne Fotos mit nach Hause gebracht.

Eingekauft haben wir meistens in den Lodges. Dort konnten wir sowieso alles mit Kreditkarte bezahlen. Sogar in den Manufacturing-Shops in Swaziland ist die Bezahlung mit MasterCard möglich. Nur Kaffee in den Restaurants konnten wir nur mit Rand bezahlen.

Auf Pepes Empfehlung hatte jeder von uns 400 US Dollar mit. Damit sind wir gut durchgekommen.

 

Essen / Wasser

Die Leute in Südafrika essen sehr viel Mais und lieben Gegrilltes. Zum Mais erzählte uns Pepe folgendes: In der Früh gibt es diesen breiig als Porridge. Mittags ist er ein bisschen fester und am Abend wird er eher bröckelig gegessen.

In den Lodges haben wir so natürlich nicht gegessen. Es gab immer zwei oder drei Gerichte zur Auswahl. Fleisch war immer dabei. Als Beilagen gibt es Kartoffel, Gemüse, Salate, Couscous und verschiedene Saucen. Das Gemüse wird sehr knackig serviert. Die Mengen sind nicht so üppig, wie bei uns, was ich als sehr angenehm empfand. Fast immer gab es drei Gänge und noch Brot mit Butter. Insgesamt haben wir sehr köstlich gegessen und keiner von uns hatte Probleme mit der Verdauung. Wir hatten schon bei der Buchung angegeben, dass ich kein Fleisch esse. Das wurde in jeder Lodge berücksichtigt, ohne dass ich extra darauf hinweisen musste. Meistens bekam ich Fisch, manchmal auch speziell zubereitete Gemüsegerichte.

Wasser wird in den Lodges in Botswana aufbereitet. Prinzipiell gibt es gutes Grundwasser, wir würden es wahrscheinlich nicht vertragen. Das aufbereitete Wasser kann man gut trinken. Nachdem Umweltschutz groß geschrieben wird, gibt es keine Plastik-Wasserflaschen. Wir haben Metallflaschen zum Auffüllen bekommen.

Überall sonst wurde uns Wasser in Flaschen zur Verfügung gestellt. In Phinda ist die Wasserqualität nicht so gut. Da bekamen wir auch Wasser zum Zähne putzen.

 

Sicherheit

Während unserer ganzen Reise haben wir uns kein einziges Mal unsicher gefühlt. Das liegt sicher daran, dass wir immer einen einheimischen Chauffeur oder Guide hatten. Die meiste Zeit waren wir fernab der Zivilisation unterwegs.
Von Pepe wissen wir, dass man in Durban in der Nacht besser nicht alleine unterwegs ist. Dallas – wir trafen den Fotograf in Durban zum Abendessen – meinte, wenn man die Leute, die einen ansprechen ignoriert und einfach weitergeht, passiert nichts. Wir haben es nicht ausprobiert.

 

Leute

Vor allem in Botswana waren die Leute sehr, sehr freundlich. In den Lodges hat man gemerkt, dass es ihnen gut geht und sie sich wohl fühlen. Sicher waren sie entsprechend geschult, dennoch hatte ich das Gefühl, dass ihnen die Arbeit Spaß macht.

In Simbabwe konnten wir merken, dass es den Leuten nicht so gut geht. Der Tourismus in Victoria Falls lässt kaum Platz für die Einheimischen. Diese brauchen ihn wiederum als Einnahmequelle. Das heißt, die Menschen versuchen, freundlich zu sein. Nicht allen gelingt das. Teilweise sind sie sehr aufdringlich, weil sie uns als Einnahmequellen sehen. Wenn man beobachtet, dass die Leute vor der Bank Schlange stehen und ihr Gehalt nicht abheben können, sieht man das jedoch mit anderen Augen.

In Swaziland haben wir nur die Leute in den Manufakturen bzw. in den Lodges kennengelernt. Natürlich waren sie hier freundlich, doch sie wirkten nicht sehr motiviert. Alles geht etwas langsamer.

In Südafrika wurden wir ebenfalls sehr freundlich aufgenommen. Manchmal war allerdings die typisch britische, reservierte Höflichkeit spürbar.

 

Safari

Ob Botswana oder Südafrika – wir waren jeden Tag zwei Mal auf Safari. Drei Stunden in der Früh und drei Stunden am Abend. Dabei haben wir hauptsächlich diese Tiere gesehen:

Geparden, Löwen (nur Weibchen), Leoparden, Büffel, jede Menge verschiedene Antilopen, Giraffen, Elefanten, Zebras, Gnus, Wildhunde, Paviane, Warzenschweine, Krokodile, Nilpferde, Nashörner, Schakale, Hyänen und jede Menge Vögel.

 

Das ist nur eine sehr kleine Auswahl der Tiere, die wir gesehen haben. Viele spannende Informationen über ihr Verhalten haben wir von unseren Rangern erhalten. Zu den interessantesten Tieren werde ich dir diese in Tierportraits zusammenfassen.

 

Meistens sind wir auf mehr oder weniger holprigen „Sand- / Steinstraßen“ durch die Game Reserves gefahren. Für die Big Five dürfen die Ranger jedoch den Weg verlassen. Und davon haben sie mit Leidenschaft Gebrauch gemacht. Wurde ein Leopard oder Gepard gesichtet, ging es ab durch das Gebüsch. Wir sind durch Gelände gefahren – ich hätte nie gedacht, dass man da fahren kann! Büsche, kleine Bäume wurden einfach nieder gefahren – und richteten sich nach uns wieder auf. So sind wir den Tieren sehr nahe gekommen. Meine anfänglichen Bedenken, dass sich die Tiere durch uns bedrängt fühlen, waren rasch beseitigt. Solange wir im Auto sitzen geblieben sind, nahmen sie keine Notiz von uns. Sie marschierten auf uns zu, an uns vorbei und flüchteten nicht einmal vor dem Scheinwerferlicht, wenn es schon dunkel war.

Soweit die Fakten zu unserer Fotosafari Botswana / Victoria Falls / Swaziland und Südafrika. Mehr über die unglaublichen Eindrücke und unseren Reiseverlauf in meinen nächsten Blog-Beiträgen. Natürlich mit einigen der zahlreichen Bilder (insgesamt habe ich 11.299 Fotos gemacht, aber keine Sorge, davon schafft es nur ein ganz, ganz kleiner Teil online .Gerne beantworte ich dir noch offene Fragen.

Wenn du mehr über unsere Fotosafari erfahren willst, bleib dran oder melde dich für den naturpostillon an.

 


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8 Antworten

  1. TravELE
    | Antworten

    Oh wie toll! Seit ich im Mai das erste Mal auf Safari in Sri Lanka war, bin ich auf den Geschmack gekommen und möchte unbedingt auch mal nach Afrika auf Safari. 🙂 Deine Bilder bestärken mich noch mehr in diesem Vorhaben. Jetzt muss ich nur noch meinen Mann überreden. Da zeige ich ihm einfach mal Deinen Bericht, wenn er da nicht direkt begeistert ist, weiß ich auch nicht. 😉

    Vielen Dank für die tollen Fotos und liebe Grüße
    TravELE // Eleonora

    • naturfreundin
      | Antworten

      Liebe Eleonora,

      eine Safari ist ein sensationelles Erlebnis, das du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltetst. Wenn du noch mehr motivierende Bilder für deinen Mann brauchst – die kommen noch :-).

      Ich halte dir die Daumen, dass du deinen Mann bald überzeugen kannst :-).

      Vielen Dank für dein Feedback, liebe Grüße, Andrea

  2. Manuela
    | Antworten

    Botswana steht auch auf meiner Reiseliste. Ich hoffe es wird was im nächsten Jahr. Danke für Deine Inspiration.
    Tansania ist bei mir schon abgehakt. War nicht weniger schön und beeindruckend.

    • naturfreundin
      | Antworten

      Ich halte dir die Daumen, dass es klappt. Einige schöne Afrika-Fotos hast du ja schon. Die Chamäleons haben wir nicht gesehen. Aber wir haben schon wieder gebucht :-). Allerdings geht es vorher nach Namibia. Bin schon sehr gespannt. Liebe Grüße, Andrea

  3. Liebe Andrea,
    ich gratuliere Dir sehr zu diesem tollen, informativen Blog und zu den wunderschönen Bildern! Andrea eben :)))
    So fühlt es sich fast an, als wäre ich dabei gewesen … Danke Dir! Ich freue mich auf mehr.

    • naturfreundin
      | Antworten

      Liebe Evelyne,

      vielen Dank für deine Gratulation. Der Blog macht mir viel Spaß und ich freu‘ mich, wenn ich dich auf unsere Reise mitnehmen konnte :-). Am „mehr“ bin ich schon dran – hab noch sehr viele Ideen. Liebe Grüße!

  4. Dietmar Wolf
    | Antworten

    Ein toller Beitrag, zumal wir im Oktober selbst nach Botswana Reisen.
    Danke für die Tipps.

    • naturfreundin
      | Antworten

      Hallo Dietmar,

      vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich, wenn ich dir Input für eure Botswana Reise geben konnte. Südafrika kennst du ja schon. Mich hat Botswana noch um einiges mehr begeistert. Du wirst sehen, das ist ein ganz tolles Erlebnis :-).
      Schöne Reise.

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